Im Frühjahr 2008 schenkte Friedrich Christian Flick der Nationalgalerie 166 Werke aus seiner Sammlung, darunter herausragende Werke von Georg Baselitz, Bruce Nauman, Paul McCarthy, Dieter Roth, Richard Artschwager, Isa Genzken/Wolfgang Tillmans, Stan Douglas, Rodney Graham, Pipilotti Rist, Urs Fischer und Christoph Büchel.
Zur Schenkung gehörten meist Hauptwerke der Künstler.

"Wenn ich mich für einen Künstler interessierte und mich dann für seine Kunst entschied, so habe ich immer versucht, in die Tiefe zu sammeln und Werkblöcke zusammenzustellen“, so Friedrich Christian Flick. „Für die Schenkung habe ich solche Werke ausgewählt, die einerseits herausragend und repräsentativ für das Gesamtwerk des jeweiligen Künstlers stehen und andererseits die Bestände des Hamburger Bahnhofs sinnvoll ergänzen. Ich trenne mich von so vielen meiner Lieblingsstücke mit Freude ebenso wie mit etwas Wehmut.“

Prof. Klaus-Dieter Lehmann, der damalige Präsident der Stiftung Preussischer Kulturbesitz erklärte, die Schenkung sei „viel mehr als eine Geste eines Sammlers“. Die Werke seien klug ausgewählt und ein besonderer Ausdruck eines gemeinsamen Kunstverständnisses. Allein schon die Schenkung eines der zentralen Werke von Bruce Nauman Room with My Soul Left Out, Room That Does Not Care von 1984 sei außerordentlich. Auch das Saloon Theater des Amerikaners Paul McCarthy sei ein bedeutender Gewinn wie auch die zentrale Arbeit "Gartenskulptur" von Dieter Roth.

Diese Schenkung ist die bislang umfangreichste Schenkung durch eine Einzelperson seit der Gründung der Nationalgalerie im 19. Jahrhundert.

Die Internetseite zeigt hier lediglich eine Auswahl der Künstler und Werke aus der Schenkung.