Ausstellungen

Ausstellung
moving is in every direction. 
Environments - Installationen - Narrative Räume

17. März 2017 - 17. September 2017
Rieckhallen im Hamburger Bahnhof, Berlin (D)

Die Ausstellung „moving is in every direction. Environments – Installationen – Narrative Räume” zeichnet die Geschichte der Installationskunst von den 1960er-Jahren bis heute nach mit dem Fokus auf erzählerischen Strukturen. In der Bewegung durch den Ausstellungsparcours erschließen sich die BesucherInnen begehbare, raumgreifende Environments, Video- und Soundinstallationen sowie eigens entstandene medienübergreifende Werke.

Ein Ausgangspunkt für die Erkundung der skulpturalen Anordnungen, Bildfolgen oder räumlich inszenierten Narrationen ist die von Gertrude Stein propagierte nicht-lineare Erzählstruktur, auf die der Ausstellungstitel verweist. Auf ca. 3.500m2 Ausstellungsfläche werden u.a. Werke von Joseph Beuys, Marcel Broodthaers, Peter Fischli/David Weiss, Isa Genzken/Wolfgang Tillmans, Bruce Nauman, Susan Philipsz, Pipilotti Rist, Bunny Rogers, Gregor Schneider, Thomas Schütte, Christopher Kulendran Thomas und Wolf Vostell gezeigt.„moving is in every direction. Environments – Installationen – Narrative Räume” zeigt Werke aus der Sammlung der Nationalgalerie, der Friedrich Christian Flick Collection im Hamburger Bahnhof, der Sammlung Marx, der Haubrok Foundation sowie ausgewählte Leihgaben. Neben temporär präsentierten Exponaten sind permanent installierte Arbeiten von Dan Flavin, Joseph Beuys, Robert Kusmirowski und Bruce Nauman Teil der Ausstellung, genauso wie ein anlässlich der Ausstellung wieder zugänglich gemachtes Werk von Gregor Schneider im Westflügel des Erdgeschosses. Kuratiert von Anna-Catharina Gebbers und Gabriele Knapstein / Kuratorische Assistenz: Ina Dinter.

Christoph Büchels Installation „Training Ground for Training Ground for Democracy“

22. Oktober 2016 - 29. Januar 2017, Historische Haupthalle des Hamburger Bahnhofs, Berlin

Anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin, ist in der Haupthalle die Installation „Training Ground for Training Ground for Democracy“ von Christoph Büchel zu sehen. Das Werk ist Teil der ersten Schenkung von Friedrich Christian Flick aus dem Jahre 2008  an die Nationalgalerie und wird erstmals seit seiner Entstehung 2007 auf der Art Basel Miami Beach wieder gezeigt. In zeitlicher Nähe zur Präsidentschaftswahl in den USA am 8. November 2016 wird mit dieser Installation die Frage nach dem Zugang, dem Ablauf und der Rechtmäßigkeit von demokratischen Wahlen aufgeworfen.

Die Situation des in einem dystopischen Kindergarten eingerichteten Wahllokals ist Teil einer langjährigen Auseinandersetzung des Künstlers mit politischen, militärischen, juristischen und kulturellen Szenarien in der US-amerikanischen Gesellschaft. Die Wahlkabinen im Inneren des von Zäunen umgebenen und mit Überwachungskameras ausgestatteten Containers verweisen auf den Wahlkampf im Jahr 2000, aus dem George W. Bush mit einem knappen Vorsprung als Präsident hervorging. Auf dem Dach des Containers, das über eine Leiter zugänglich ist, hängt inmitten von Überresten einer Kinder-Party eine Flugblattbombe, wie sie zum Abwerfen von Propagandamaterial im Rahmen psychologischer Kriegsführung verwendet wird. Die weihnachtliche Dekoration lässt an allgegenwärtige Erscheinungsformen des Hyperkapitalismus und die ambivalente Festtagsstimmung in US-Militärcamps denken.

Ausstellung
"A Few Free Years: Von Absalon bis Zobernig. Schenkungen von Friedrich Christian Flick an die Nationalgalerie"

28. November 2015 - 13. März 2016, Historische Haupthalle des Hamburger Bahnhofs und Rieckhallen, Berlin

Der Hamburger Bahnhof präsentiert in dieser Ausstellung lediglich eine Auswahl der 268 Werke, welche Friedrich Christian Flick im Jahr 2008 und im Jahr 2014 der Nationalgalerie geschenkt hatte. Ausgehend von den Arbeiten "5050 Stacked Paintings", 1998 von Richard Jackson (hier zum ersten Mal in dieser Grösse aufgebaut) und "Saloon Theater", 1995-1999 von Paul McCarthy in der Historischen Haupthalle des Hamburger Bahnhofs, werden in den gesamten Rieckhallen raumgreifende Installationen von Thomas Schütte, Jason Rhoades, Dieter Roth oder Bruce Nauman präsentiert, sowie Werke von Georg Baselitz, Martin Kippenberger, Cindy Sherman, Nam June Paik, Wolfgang Tillmans oder Franz West wie auch Filme von Marcel Broodthaers, Nathalie Djurberg oder David Claerbout.

Ausstellung
Wall Works

29. November 2013 – 11. Januar 2015, Rieckhallen im Hamburger Bahnhof, Berlin (D)

Anlass für die Ausstellung „Wall Works“ ist ein 2013 durch den Verein der Freunde der Nationalgalerie ermöglichter Ankauf eines Konvoluts von architekturbezogenen Wandarbeiten, die für die Edition Schellmann entwickelt wurden. Eine erste Auswahl dieser Neuerwerbungen wird nun im Dialog mit Wandarbeiten aus allen Sammlungen des Museums präsentiert, insbesondere der Friedrich Christian Flick Collection. Zusätzlich sind eigens für die Ausstellung geschaffene Arbeiten der in Berlin lebenden Künstler_innen Friederike Feldmann, Katharina Grosse und Nasan Tur zu sehen.

Der Großteil der vorgestellten Werke geht auf künstlerische Entwürfe zurück, die auf die räumliche Situation des Museums angepasst und vor Ort ausgeführt wurden. Dabei reicht das Spektrum der angewandten Techniken von raumgreifenden Zeichnungen und Malereien über Siebdruck und Tapete bis hin zu skulpturalen Wandobjekten und Videoarbeiten. Mit jeder Arbeit entsteht auf eigene Weise eine Einheit von Wand, Bildraum und architektonischem Raum.

Ausstellung
Martin Kippenberger. Sehr gut, very good

23. Februar 2013 - 18. August 2013, Rieckhallen im Hamburger Banhof, Berlin (D)

Am 25. Februar 2013 wäre Martin Kippenberger 60 Jahr alt geworden.
Aus diesem Anlass zeigt der Hamburger Bahnhof  den unglaublichen Facettenreichtum seiner künstlerischen Produktion in seiner gesamten Bandbreite.
Gezeigt werden dabei Werke der Friedrich Christian Flick Collection wie auch diverser Leihgeber im gesamten Areal der Rieckhallen wie auch Teilen des Hamburger Bahnhofs.

Kuratiert wird die Ausstellung von Udo Kittelmann und Britta Schmitz, Ko-Kuratorin ist Miriam Halwani
 

Ausstellung 
Paul McCarthy. The Box 

06. Juli 2012 - 04. November 2012, Neue Nationalgalerie, Berlin (D)

Die Ausstellung in der Neuen Nationalgalerie zeigt eines der Schlüsselwerke des Künstlers: eine überdimensionale Holz-Box, in die McCarthy sein gesamtes Atelier, d.h. den Ort des Schaffens und der Kunstwerkproduktion, eingebaut hat. In der äußeren Gestaltung so unscheinbar wie eine einfache Transportkiste, zeigt die Installation im Inneren eine verblüffende Vielfalt an Dingen, die auf McCarthy selbst wie auch sein umfangreiches Werk von den Anfängen bis heute verweisen.

Die Box mit den über 3.000 befestigten Objekten des Ateliers - Tische, Geräte, Werkzeuge oder Kisten - ist dabei um 90 Grad gekippt, so dass es zu einem fast surrealen Raumerlebnis kommt. Dieses knüpft an die radikalen Performances des Künstlers an und eröffnet neue Perspektiven auf den besonderen Ort des Ateliers.


Als einziges Werk in der offenen, großen Halle ausgestellt, kommt "The Box" besondere Bedeutung zu. Die Enge des Studios - der Privatraum - trifft auf die Weite des Umraumes - den öffentlichen Raum. Zugleich tritt das Werk im Gebäude der Neuen Nationalgalerie in Bezug zur Sammlung, die im Untergeschoss zu sehen ist. Konkrete Anknüpfungspunkte lassen sich etwa zur ausgestellten Assemblage-Kultur der 1960er Jahre finden (Daniel Spoerris "Fallenbild") oder zu Bruce Naumans frühen Studio-Videos ("Bouncing in the Corner"). Der Blick ins Atelier - ein immer wiederkehrendes Thema der Moderne - wird in der Version von Paul McCarthy zum Porträt eines schonungslosen Künstlers, der bereit ist, alles offen zu legen.

Ausstellung
Architektonika

15. September 2011 - 13. Januar 2013, Rieckhallen im Hamburger Bahnhof, Berlin (D)

Die thematische Sammlungspräsentation zeigt, wie vielfältig bildende Künstlerinnen und Künstler seit den 1960er Jahren an der Schnittstelle zwischen Kunst und Architektur gearbeitet haben: Die Skulpturen, Bildräume und Raumkonstruktionen der bildenden Kunst greifen architektonische Formen auf, und sie reflektieren und kommentieren gängige Praktiken in der Gestaltung von Gebäuden und urbanen Räumen.

In den Vordergrund treten die plastischen und bildhaften Qualitäten von architektonischen Strukturen, ohne dass soziale und ökonomische Implikationen der gebauten Welt aus dem Blick geraten. Es werden imaginäre Räume eröffnet oder Erinnerungen an bekannte Bauten und inzwischen historisch gewordene Zukunftsvisionen geweckt.
Gezeigt werden Werke von Absalon, Jürgen Albrecht, Carl Andre, Sophie Calle, Nina Fischer & Maroan el Sani, Peter Fischli / David Weiss, Thomas Florschuetz, Isa Genzken, Dan Graham, Mika Taanila, Rachel Khedoori, Sol LeWitt, Gordon Matta-Clark, Bruce Nauman, Manfred Pernice, Andrea Pichl, Ascan Pinckernelle, Hermann Pitz, Dieter Roth & Björn Roth, Jason Rhoades, Anri Sala, Thomas Schütte, Thomas Struth, James Turrell und Jeff Wall.

Vier in Deutschland tätige visionäre Architekten werden in den zwischen Halle 2 und 3 gelegenen Kabinetten vorgestellt: Bruno Taut und Wenzel Hablik mit ihren Entwürfen für Kristall- und Kuppelbauten aus der Aufbruchszeit der Moderne sowie Frei Otto und Ludwig Leo, die in der zweiten Jahrhunderthälfte auf unterschiedliche Weise Funktionalität und Bildhaftigkeit in der Architektur verbanden. Mit diesem Exkurs wird beispielhaft auf die Bedeutung der visionären Architektur für den Dialog zwischen Kunst und Architektur im Laufe des 20. Jahrhunderts verwiesen.

Kuratiert von Gabriele Knapstein

Ausstellung
Bruce Naumann – Dream Passage

28. Mai – 10. Oktober 2010, Hamburger Bahnhof, Berlin

Unter dem Titel „Dream Passage“ (Traumpassage) stellt die Friedrich Christian Flick Collection zusammen mit der Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof den amerikanischen Künstler Bruce Nauman erstmals mit einer großen Werkschau in Berlin vor. Kernpunkt der Ausstellung sind die grossen begehbaren Installationen und grösseren Skulpturen sowie Neonarbeiten des Künstlers. In der zentralen Historischen Halle des Museums werden einige herausragende Beispiele der so genannten "Erfahrungsarchitekturen" gezeigt, darunter die Arbeit "Corridor Installation (Nick Wilder Installation)" von 1970, "Helman Gallery Parallelogram" (1971) oder "Flayed Earth Flayed Self (Skin Sink)" (1972). Neonarbeiten wie "Five Marching Men", 1985, "American Violence", 1981-1982 oder "Sex and Death / Double 69", 1985 wiederum verweisen auf eines der zentralen Themen Naumans: Gewalt und Individuum.

Von der Historischen Halle führt die Ausstellung in die Rieckhallen, in denen weitere Arbeiten Naumans vor allem im Dialog mit Werken von Künstlern aus dem Bestand der Friedrich Christian Flick Collection  wie z.B. Robert Morris, Richard Serra, Eva Hesse, Richard Jackson, Dieter Roth u.a. zu sehen sind.

Anlass der Ausstellung ist die Realisierung der spektakulären Architektur-Skulptur „Room with My Soul Left Out, Room That Does Not Care“ von 1984, die als Schenkung in die Sammlung der National- galerie aufgenommen wurde und die nun nach den Maßgaben des Künstler, Werkes dauerhaft in Halle 5 der Rieckhallen installiert werden soll.

Ausstellung
Die Sammlungen - The Collections – Les Collections

16. Februar 2010 - 14. September 2011, Rieckhallen im Hamburger Bahnhof, Berlin (D)

Der Hamburger Bahnhof beherbergt seit November 1996 das "Museum für Gegenwart" der Nationalgalerie. Parallel zu Sonderausstellungen zeigt dieses in wechselnden Präsentationen auf rund 10 000 qm eine Auswahl von Werken aus seinen bedeutenden Sammlungen.

In den Rieckhallen sind dabei vorrangig Werke aus der Friedrich Christian Flick Collection im Hamburger Bahnhof zu sehen. In den Hallen 1 und 2 werden Werke der Minimal Art und des Postminimalismus gezeigt, darunter Arbeiten von Donald Judd, Dan Flavin und John McCracken sowie Robert Morris, Bruce Nauman und Richard Serra. Diese treten in einen Dialog mit jüngeren Positionen etwa von Heimo Zobernig, Manfred Pernice oder Rachel Khedoori. Einen Kontrast zu den klaren Formen und glatten Oberflächen der Minimal Art bilden in den Hallen 3 und 4 die wuchernde Struktur der "Gartenskulptur" (1968ff.) von Dieter Roth und die Fragilität der Tierkörper in den Werken von Bruce Nauman und Nikolaus Lang. In Halle 5 ist die monumentale, begehbare Skulptur "Room with My Soul Left Out, Room That Does Not Care" (1984) von Bruce Nauman zu sehen. Dem Künstler geht es hier um die Erfahrung einer extremen, existentiellen Verlassenheit, die er wie in einer Art Versuchsanordnung hervorzurufen sucht. Auch in Naumans Videoarbeiten stehen Fragen nach der Selbstwahrnehmung und nach der Verortung wie der Zurschaustellung des eigenen Körpers im Zentrum

Ausstellung
Mind the Gap

19. Mai 2009 – 04. September 2009, Werkraum im Hamburger Banhof, Berlin (D)

Die Ausstellung "Mind the Gap" präsentiert hauptsächlich skulpturale Werke, die sich mit Zwischen- und Hohlräumen, mit Zuständen in der Schwebe und mit Diskrepanzen beschäftigen.

„The gap“ (Kluft, Abstand, Lücke, Spalt, Riss) wird in den Interventionen und „Anarchitekturen“ von Gordon Matta-Clark physisch greifbar und ist in Via Lewandowsys Raumskulptur Berliner Zimmer ein wesentliches skulpturales Element. Mit akustischen Mitteln gräbt sich Ceal Floyer in unsere Imagination hinein und Isa Genzkens Architekturen tragen das Merkmal des Instabilen und Brüchigen weit mehr in sich, als das der Stabilität. Mit Schnitten und Spalten, Löchern und Durchbrüchen wird festes Terrain verunsichert und Eindeutigkeit ins Wanken gebracht.

„The gap“ manifestiert sich aber auch implizit: in der Diskrepanz zwischen Gegenstand und Kunstwerk, zwischen funktionalem Objekt und skulpturalem Ausdruck. Hier dienen Durchbrüche, Lücken und Unvollständigkeiten als Demarkationslinie zwischen alltäglicher und künstlerischer Gegebenheit. Es ist aber eine Grenze, die im Prozess der Betrachtung immer wieder überschritten werden kann. Die Uneindeutigkeit zwischen künstlerischer Intervention und einer dem Leben entlehnten Struktur, zwischen Abstraktion und Gegenstandsbezug, zwischen formalen und narrativen Lesarten eröffnet dem Betrachter ein Spielfeld.
 

Ausstellung
Die Kunst ist super!

05. September 2009 - 14. Februar 2010, Rieckhallen im Hamburger Bahnhof, Berlin (D)

Mit "Die Kunst ist super!" präsentiert sich der Hamburger Bahnhof wie auch die Friedrich Christian Flick neu. Auf über 10 000 Quadratmetern werden Werke der Nationalgalerie, Sammlung Marx und Friedrich Christian Flick Collection sowie der Sammlung Marzona in thematischen, monografischen und motivischen Konstellationen, in überraschenden Dialogen und beziehungsreichen Einzelauftritten in Szene gesetzt. Punktuell wird der Bestand des Museums um Leihgaben von Künstlern ergänzt, die zum Teil eigens für die Räume des Museums konzipiert werden, sowie um Leihgaben aus den reichen Sammlungen der Berliner Museumslandschaft.

Der Kontrast zwischen den strengen Formen der Minimal Art und der wuchernden Struktur der "Gartenskulptur" von Dieter Roth, zwischen den mit Spiegeln verkleideten monumentalen Kuben von Isa Genzken und den über die Wände tanzenden Linien von Otto Zitko, prägt die vornehmlich mit Werken aus der Friedrich Christian Flick Collection realisierte Präsentation in den Rieckhallen. Eindrückliche Bilder für die Unbehaustheit des Menschen etwa von Bruce Nauman oder Absalon stehen dem wohnlich eingerichteten "Heim" von Franz West oder dem mit riesigen roten Sitzmöbeln und TVSet ausgestatteten "Zimmer" von Pipilotti Rist in einem der Filmräume im Untergeschoss gegenüber.

In einer Zeit, in der vermeintlich stabile Wertesysteme in eine Krise geraten sind und sich als äußerst labile Konstrukte erweisen, zeigt sich die Kunst in dieser Neupräsentation des Hamburger Bahnhofs in all ihrer Beweglichkeit und Komplexität, in ihrer Hand in Hand gehenden Produktion von Fiktionen und Ent-Täuschung von Illusionen als verlässliche Größe: Die Kunst ist super!

Ausstellung
Wolfgang Tillmans, Lighter. Neue Werke und Werke der Nationalgalerie,
der Friedrich Christian Flick Collection
im Hamburger Bahnhof sowie Leihgaben

21. März 2008 – 31. August 2008
Rieckhallen im Hamburger Bahnhof, Berlin (D)

Die Ausstellung  "Wolfgang Tillmans, Lighter" ist die die vierte aus der monografischen Reihe der Friedrich Christian Flick Collection und wird durch diverse Leihgaben ergänzt.

Wolfgang Tillmans ist mit originellen Porträts und Momentaufnahmen bekannt geworden, konzentriert sich aber auch auf Vorgänge des Fotografierens selbst, auf Strukturen und Beschaffenheiten der fotografischen Papiere. Diese oft abstrakten Arbeiten stehen im Zentrum der Schau, die zu den bislang größten Tillmans-Ausstellungen in Deutschland zählt.

Der Titel "Lighter" (von engl. "Anzünder") bezieht sich dabei auf eine Serie von Arbeiten, bei denen die Magie des belichteten Papiers ganz im Vordergrund steht. Die Fotografie fungiert hier nicht mehr als Abbildungsmedium, sondern vor allem als materielles Objekt. In einigen Arbeiten wird die reale Wirkung der Papiere in fast grafisch anmutenden Kompositionen übersetzt. Bei anderen Arbeiten dominieren die drucktechnischen Prozesse und sorgen für aufregende Wechselspiele zwischen Motiv und Oberfläche, Bild und Objekt.

Ausstellung
Sichtbarwerden – Fotografische Werke aus der Friedrich Christian Flick Collection

21. März 2008 – 10. August 2008, Rieckhallen im Hamburger Bahnhof, Berlin (D)

Gezeigt werden Werke von Künstlerinnen und Künstlern, die sich im Medium der Fotografie auf unterschiedliche Weise mit unserem Blick auf die Welt auseinandersetzen. Dabei spielen sowohl Fragen nach der Physiologie und Psychologie des Sehens eine Rolle als auch Fragen nach den sozialen, ökonomischen, historischen und kulturellen Zusammenhängen, auf die die Motive verweisen. In den Fotografien, Bernd und Hilla Bechers, Peter Fischlis und David Weiss', Jeff Walls und anderer werden öde Wohnsiedlungen und Brachgelände, Industriearchitekturen und Flughäfen ebenso ins Bild gebannt wie belebte Einkaufsstraßen und einsame Strände, prächtige Museumsräume und exotische Landschaften. Sichtbar wird eine Welt, deren fotografische Abbilder zwischen Erhabenheit und Alltäglichkeit, zwischen Klischee und Geheimnis schwanken.

Ausstellung
Ich kann mir nicht jeden Tag ein Ohr abschneiden.
Dekonstruktionen des Künstlermythos. 

03. Oktober 2008 - 22. Februar 2009, Rieckhallen im Hamburger Bahnhof, Berlin (D)

Anlässlich der Ausstellungsreihe "Kult des Künstlers" setzt sich die Ausstellung in den Rieckhallen mit den verschiedenen Ansätzen zur Dekonstruktion des Künstlermythos auseinander. Diese führen in der Kunst seit 1960  die Ambivalenz von altbekannten Künstlerrollen zwischen Auflösung und Bestätigung vor und stellen die gesellschaftlichen Erwartungen an die Figur des Künstlers bzw. der Künstlerin zur Diskussion.

Das Bild und die Vorstellung vom autonomen, genialisch schaffenden Künstler wurden bereits in den Avantgardebewegungen des frühen 20. Jahrhundert auf unterschiedliche Weise attackiert. Seit den 1960er Jahren haben Künstlerinnen und Künstler die Kritik an einem heroischen Künstlerbild weiter vorangetrieben, häufig verbunden mit der radikalen Infragestellung eines am autonomen Werk orientierten Kunstbegriffs.

Zum Teil beeinflusst vom Diskurs über den "Tod des Autors" und begleitet von einer kritischen Auseinandersetzung mit der Institution Kunst, haben sie verschiedene Stereotypen, die mit der Konzeption des meist männlich gedachten Künstlergenies in Verbindung gebracht wurden, befragt und dekonstruiert.

Herkömmliche Modelle von Autorschaft werden dabei ebenso auf den Prüfstand gestellt wie traditionelle Auffassungen von männlicher und weiblicher Kreativität. Mal humorvoll, mal sarkastisch, mal destruktiv wird die Position des Künstlers oder der Künstlerin im Kunstbetrieb reflektiert, und Kategorien wie Authentizität und Subjektivität werden hinterfragt.
Gezeigt werden Werke von Francis Alÿs, Art & Language, Azorro, Bernadette Corporation, George Brecht, Marcel Broodthaers, Marcel Duchamp, Maria Eichhorn, VALIE EXPORT, Peter Fischli & David Weiss, FLUXUS, Andrea Fraser, Dan Graham, Rodney Graham, Richard Jackson, Christian Jankowski, Martin Kippenberger, Sarah Lucas, Paul McCarthy, Bruce Nauman, Adrian Piper, Pipilotti Rist, Ugo Rondinone, Dieter Roth, Ed Ruscha, Antje Schiffers, Cindy Sherman, Sturtevant, Vibeke Tandberg und Lawrence Weiner aus der Friedrich Christian Flick Collection im Hamburger Bahnhof, den Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin und anderen Sammlungen.

Zur Ausstellung erscheint eine Ausgabe des Magazins "Museum für Gegenwart".
 

Ausstellung
There is Never a Stop and never a Finish. In memoriam Jason Rhoades 

05. Mai 2007 - 19. August 2007, Rieckhallen im Hamburger Bahnhof, Berlin (D)

Im Gedenken an den jüngst verstorbenen amerikanischen Künstler Jason Rhoades, der in der Friedrich Christian Flick Collection mit einem großen Werkkonvolut vertreten ist, widmet sich diese Ausstellung in den Rieckhallen dem Thema Trash in der bildenden Kunst seit den 1960er Jahren. Neben Werken von Jason Rhoades werden Installationen, Skulpturen, Gemälde, Fotografien und grafische Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern gezeigt, die auf unterschiedliche Weise mit Trash-Materialien oder trashigen Bildwelten arbeiten.
 

Das als Abfall und Plastikmüll Ausgesonderte und Wertlose wird in den Materialanhäufungen von Dieter Roth, Daniel Spoerri, Isa Genzken und Jason Rhoades kunstwürdig. Otto Mühl und Paul McCarthy konfrontieren den Betrachter in ihren Materialaktionen mit "unreinen" Bildern, die Abwehrreaktionen und Ekel hervorrufen. Zu den zahlreichen Künstlerinnen und Künstlern, die sich heute mit den populärkulturellen Bildwelten von Comics, Videospielen, Science Fiction, Fantasy oder Film noir auseinandersetzen, gehören Raymond Pettibon und Andreas Hofer. Eine trashige Malweise und beißende Ironie führen Martin Kippenberger und Albert Oehlen gegen hohles Pathos und "regressive" Expressivität ins Feld.
Sie alle bewegen sich mit ihren Werken im Spannungsfeld zwischen künstlerischer Formgebung und Formauflösung und berühren dabei die Frage nach Vergänglichkeit und Überleben von Zivilisation.

Zur Ausstellung erscheint eine Ausgabe der Zeitschrift "Museum für Gegenwart".

Ausstellung
Roman Signer – Werke aus der Friedrich Christian Flick Collection im
Hamburger Bahnhof und Leihgaben

30. September 2007 - 27. Januar 2008, Rieckhallen im Hamburger Bahnhof, Berlin (D)

Die dritte Einzelausstellung aus der Friedrich Christian Flick Collection widmet sich dem schweizer Künstler Roman Signer.

Seit den frühen 1970er Jahren führt der in der Schweiz lebende Künstler Aktionen durch, in denen alltägliche Gegenstände wie Tische, Fässer, Ballone, Fahrräder oder Kajaks zum Einsatz kommen. In präzise vorbereiteten Anordnungen treffen sie auf die Elemente Wasser, Erde, Luft und Feuer. So hat Signer im Laufe der Jahre ein vielfältiges Oeuvre von "Zeitskulpturen" geschaffen, die er mittels Zeichnungen konzipiert und in Form von Fotografien, Super-8-Filmen, Videos und Objekten überliefert. Neben zahlreichen Objekten, Zeichnungen, Fotografien und Filmen bildet die Dokumentation seiner Aktion mit dem künstlichen Vulkan im Landschaftspark von Wörlitz im Sommer 2007 einen Teil der Ausstellung in den Rieckhallen.

Parallel zur monographischen Ausstellung von Roman Signer sind in den Rieckhallen Werke u. a. von Künstlern der amerikanischen Westküste wie Paul McCarthy, Mike Kelley, Raymond Pettibon und Jason Rhoades aus der Friedrich Christian Flick Collection zu sehen.

Ausstellung
Richard Jackson – Werke aus der Friedrich Christian Flick Collection
im Hamburger Bahnhof

19. Mai - 13. August 2006, Rieckhallen im Hamburger Bahnhof, Berlin (D)

Die zweite Einzelausstellung aus der Friedrich Christian Flick Collection ist dem amerikanischen Künstler Richard Jackson gewidmet. Dabei fokusiert die Ausstellung vor allem den erweiterten Malerei-Begriff, mit den sich Jackson seit den 1960er Jahren auseinandersetzt. Der selbstbekennende Kunstanarchist arbeitet zwar mit Farbe und Leinwand, es entsteht jedoch keine Malerei im herkömmlichen Sinn. So entwirft Jackson beispielsweise architektonische Räume aus an Pollock erinnernden Leinwänden oder wandgreifende Malereien, bei der umgedrehte, seriell rotierende Leinwände als Pinsel dienen und ins Werk integriert werden.

Mit drei großformatigen Schlüsselwerken Jacksons aus den 1980er Jahren und einer Auswahl seiner konzeptuellen Modelle und Zeichnungen bietet diese Ausstellung erstmals in Berlin einen Überblick über die prozesshaften Skulpturen, Installationen und performativen Malerei-Aktionen des in Los Angeles lebenden Künstlers.
 

Ausstellung
Jenseits des Kinos – Die Kunst der Projektion. Filme, Videos und Installationen von 1963 bis 2005

29. September 2006 - 25. Februar 2007, Rieckhallen im Hamburger Bahnhof, Berlin (D)


"Das Kino ist tot! Es lebe der Film!" hat der schottische Videokünstler Douglas Gordon einmal gesagt. Was das heißen kann und welche überraschenden Inszenierungen dabei entstehen, wenn Künstler das bewegte Bild jenseits unserer vom Kinoerlebnis geprägten Vorstellungen einsetzen, ist das Thema einer großen Ausstellung in den Rieckhallen im Hamburger Bahnhof . Gezeigt werden 27 Schlüsselwerke der Projektionskunst von 1963 bis heute, bei denen jeweils deutlich wird, wie sehr diese Kunst - im Gegensatz zur Projektion im Kino - räumlich angelegt ist: Videos und Filme erscheinen verkleinert oder vergrößert auf frei hängenden Leinwänden, werden als Mehrfachprojektionen nebeneinander geworfen, überlagern sich in aufwändigen Installationen oder werden gar zu komplexen, begehbaren Filmräumen. 

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Ausgangspunkt der Ausstellung sind die großen Film- und Videoinstallationen der 1990er Jahre, die Projektionen der Schweizerin Pipilotti Rist, die existentiellen Körperbilder von Bruce Nauman, die psychologisch aufgeladenen Filmräume der Finnin Eija-Liisa Ahtila oder die stark konzeptuell angelegten Installationen des Kanadiers Rodney Graham. Dabei greifen diese zeitgenössischen Arbeiten der Friedrich Christian Flick Collection künstlerische Ideen des projizierten Bildes auf, die sich bereits in den 1960er Jahren entwickelt haben. Richtungsweisende Arbeiten wie die Filme von Marcel Broodthaers, von Dan Graham oder  Valie Export sind im Dialog mit den zeitgenössischen Arbeiten zu sehen. Anhand von sechs großen thematischen Kapiteln − wie  "Trugbilder", "Köperansichten" oder "Fundus Kino" − umreisst die Ausstellung, welche Bedeutung die Kunst der Projektion jenseits des Kinos erreicht hat. Sie zeigt außerdem, welche Inhalte, Techniken und konzeptuelle Ideen diese mediale Kunstform bis heute geprägt haben. Letztlich ist die Kunst der Projektion eine Schule der Wahrnehmung und bietet außergewöhnliche Erfahrungen von lichtbildnerischen Effekten wie Licht, Schatten, Bewegung, Sound, Reflexion.

Parallel zur Ausstellung finden Filmvorführungen im Kino Arsenal und ein wissenschaftliches Symposium statt.

Ausstellung
Urs Fischer – Werke aus der Friedrich Christian Flick Collection
im Hamburger Bahnhof

02. Juni 2005 – 07. August 2005, Rieckhallen im Hamburger Bahnhof Berlin (D), Halle 1

Die erste Einzelausstellung aus der Sammlung von Friedrich Christian Flick präsentiert mit einer Auswahl von etwa dreißig Werken den in Zürich geborenen Künstler Urs Fischer. Mit der  Installation „Baked Master's Basket“ aus dem Jahre 1999, die eigens für die Ausstellung im benachbarten Garten gebaut wird, zeigt er eine Werkgruppe aus der vergangenen Dekade seines künstlerischen Schaffens.
Für seinen ebenso liebevollen wie scharfsinnigen Umgang mit alltäglichen Objekten und Materialien bekannt, befasst sich der Künstler mit der Befragung und Visualisierung von Prozess und Zufall.

 

 

 

Seine Arbeiten ziehen den Betrachter in ein künstlerisches Universum hinein, das durch eine spielerische, beißend-humoristische Verfremdung des Alltags charakterisiert ist. Seine wuchernde, raumgreifende Topografie, ein verwunschener Schmelztiegel aus Skulpturen, Installationen und Bildern, ist in ihrer pluralistischen Ganzheit gesehen selbst als Kunstwerk erfahrbar.

Hier erwartet den Betrachter eine teils erotische Phantasmagorie des Verfalls, der Auflösung und Verzerrung sowie auch die Schönheit des Vergänglichen und die Entstehung von etwas Neuem.

Ausstellung
Fast nichts – Minimalistische Werke aus der Friedrich Christian Flick Collection
im Hamburger Bahnhof

24. September 2005 - 23. April 2006
Rieckhallen im Hamburger Bahnhof, Berlin (D)

Nach der ersten großen Überblickspräsentation der "Friedrich Christian Flick Collection im Hamburger Bahnhof" (22. September 2004 bis 28. März 2005) und der monographischen Ausstellung "Urs Fischer. Werke aus der Friedrich Christian Flick Collection im Hamburger Bahnhof" ist „Fast Nichts“ die zweite grosse Ausstellung aus den Beständen der Sammlung.

Nachdem die erste Präsentation durch häufig erzählerischen Werken bzw. Werkkomplexen geprägt ist, stellt die Ausstellung "Fast nichts" eine gänzlich andere Facette der Sammlung vor.
Mit Werken u.a. von Sol LeWitt, Carl Andre, Richard Serra, Bruce Nauman, Robert Smithson, Robert Barry, On Kawara, Richard Artschwager, Absalon, De Rijke / De Roij und Toba Khedoori beschäftigt sich das Projekt mit „minimale Tendenzen“ in der Kunst seit 1960. Alle in der Ausstellung gezeigten Arbeiten sind auf unterschiedliche Weise einer Ästhetik der Einfachheit und Strenge, der Reduktion und Stille verpflichtet. 

Ausstellung
Friedrich Christian Flick Collection im Hamburger Bahnhof
Erstpräsentation der Sammlung

22. September 2004 – 07. August 2005, Hamburger Bahnhof, Berlin (D)

Auftakt des siebenjährigen Vertrages zwischen der Friedrich Christian Flick Collection und der Stiftung Preussischer Kulturbesitz ist die erste grosse Ausstellung aus dem Konvolut der Sammlung. Nicht nur auf dem Areal der Rieckhallen sondern auf dem  ganzen Ausstellungsareal des Hamburger Bahnhofs werden auf 12.000 Quadratmeter Hauptwerke der Sammlung unter diversen Themenkreisen präsentiert.

Der Eingangsbereich in der Historischen Halle bildet die Installation "Hemorrhoidal Piece" von Jason Rhoades, welche zwölf  Installaltionen und Skulpturen zu einem grossen Werkkomplex zusammenfasst. Der zweite Teil der Historischen Halle ist durch Arbeiten von Paul McCarthy  wie "Michael Jackson and Bubbles (Gold)", 1997, "Michael Jackson Fucked Up (Big Head)", 2002 oder "Saloon Theater", 1995-1997 geprägt.

Die Kleihueshalle ist gänzlich Bruce Nauman gewidmet, einen der zentralen Künstler der Sammlung und umfasst "begehbare "Architekturen, Projektionen, Skulpturen, Neonarbeiten wie auch Installationen des Künstlers.

Die oberen Ausstellungsräume des Hamburger Bahnhofs werden von Künstlern wie Dan Graham, Rachel Khedoori, Gordon Matta-Clark und Raymond Pettibon geprägt während in den Rieckhallen einzelne Hallen sogar Präsentationen einzelner Künstler gewidmet sind. So findet man in  Halle 1 Arbeiten von Rodney Graham, während in Halle 2  Franz West den gesamten Bereich mit eigenen Arbeiten in Kombination mit Arbeiten von Martin Kippenberber in Zusammenhang setzen konnte . Halle 3 wiederum ist Schauplatz der vierzig Meter langen Gartenskulptur. In den Hallen des Untergeschosses der Rieckhallen zeigt Pipilotti Rist in der selbst kuratierten Halle 1 eine Zusammenführung diverser Ihrer bekanntesten Werke wie "Das Zimmer", 1994 "Vorstadthirn", 1999 oder "Extremitäten (weich weich)", 1999 während wiederum Halle 3 gänzlich verschiedener Videoarbeiten und der Arbeit "Model for Trench and Four Buried Passages", 1977 von Bruce Nauman gewidmet ist.

Durch die Größe der Schau und durch eine Gliederung in thematische Kapitel ermöglicht die Ausstellung einem grossen Publikum den Überblick über zentrale künstlerische Positionen nach 1960. Die Werke werden zudem in vielfältiger Weise vermittelt: durch kostenlose AudioGuides, durch zahlreiche Führungen und Vorträge bis hin zu jungen "Live Speakers", die die Werke und Zusammenhänge den Besuchern vor Ort erklärten.

Die Erstpräsentation der Friedrich Christian Flick Collection wurde am 28. März 2005 mit einem großen Erfolg geschlossen: Rund 250.000 Besucher sahen die Ausstellung.